Das NATÜRLICHE ist immer noch das Beste für die Haut!
Richtig pflegen mit System nach Charlotte Meentzen
1. Reinigung
Der erste Schritt in der Pflege der Haut ist die Reinigung.
Besonders müssen Gesicht, Hals und Dekolleté vom Umweltschmutz und von den mit Schweiß und Hautfett verklebten Hornschuppen, sowie Kosmetika-Resten befreit werden. Die Reinigungsmittel haben demnach fett- und wasserlösliche Substanzen von der Haut zu entfernen. Das vermag aber reines Wasser nicht zu leisten. Für die gesunde Haut, ob normal, trocken oder fettig, ist eine Reinigungsmilch besonders geeignet.
2. Nachreinigen und Beleben
Die Reinigung der Haut mit den verschiedenen Arten von Reinigungsmilch stellt eine milde Prozedur dar. Nun können alkoholhaltige Gesichtswässer ihre Wirkung entfalten. Sie sorgen für eine milde und doch wirkungsvolle Nachreinigung. Der Gehalt an Alkohol (Ethanol) ist auf die verschiedenen Hauttypen abgestimmt. Er verdunstet rasch, sorgt dadurch für ein erfrischendes Gefühl auf der haut und dient somit zu ihrer Belebung.
3. Pflegen (Nacht)
Im engeren Sinne versteht man unter Pflege der Haut die Zufuhr von Wasser, Fett und Wirkstoffen, meist in einer besonderen Präparateform, die man Creme nennt. Sie kann eine feste Verteilung von Wasser in Fett bzw. fettartigen Substanzen sein. Diese fettigen Bestandteile heißen auch Lipide. Man spricht von einer Wasser-in-Öl-Emulsion. Eine Creme aus dieser Emulsion heißt auch Fett- oder Nachtcreme. Sie glänzt auf der Haut, was nachts im allgemeinen nicht stört. Cremes dieser Art können der Haut besonders gut Feuchtigkeit und Fett zuführen. Aus dem Creme-Film können Feuchtigkeit und Lipide in die Haut dringen und dort ihre Wirkung entfalten.
4. Schützen (Tag)
Am Tage fordert die Haut besonderen Schutz. Die Umwelt, im Freien wie in geschlossenen Räumen, nimmt in erster Linie starken Einfluss auf die Hautfeuchtigkeit, die meist tagsüber vermindert wird. Tagescremes, auch Mattcremes genannt, haben nun die Aufgabe, die Feuchtigkeit in der Haut zu halten oder ihr vermehrt zuzuführen. Geschieht das in besonders starkem Maße, so spricht man von Feuchtigkeitscremes. Meist liegt in den Cremes zum Schutze der Haut über den Tag eine Öl-in-Wasser-Emulsion vor, also eine Verteilung von Lipiden im Wasser, die der Haut keinen Glanz verleiht.
5. Zusatzbehandlung (Extras)
Über diese Pflegeschritte hinaus sollten Sie je nach Hauttyp regelmäßig aktivierende, hautstraffende Crememasken und für Ihren Hauttyp geeignete Wirkstoffkonzentrate (Ampullen) für die zusätzlichen Bedürfnisse Ihrer Haut anwenden. 
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